Logo von Danny Zober Mediengestaltung

Kamera

Musikvideo: RROYCE

Musikvideo: RROYCE

Musikvideo: RROYCE

  • Datum: März 2016
  • Kunde: RROYCE
  • Drehort: Dechenhöhle in Iserlohn
  • Team: Annie Bertram

RROYCE – das klingt nach Dieselfilter verstopft, nach Donnerwetter und natürlich nach einer noch jungen Band aus Dortmund.
Die drei Jungs spielen recht düsteren Synthie-Pop und schlagen irgendwo zwischen Depeche Mode, Unheilig und anderen 80er-Jahre-Größen ein.
Und dann war da noch Hans-Christian Andersen. Ein anderer Star, schon vor über einem Jahrhundert gestorben und eher bei Märchenfans für seine Stücke „Die Prinzessin auf der Erbse“ und  „Die Schneekönigin“ bekannt ist.
Letzteres bildet die Rahmengeschichte für das Musikvideo zum Song „Principle of Grace“ der oben genannten Synthie-Popper. Gedreht haben wir dieses Video in der Dechenhöhle in Iserlohn.
Eine wunderschöne Tropfsteinhöhle, die wirklich so atemberaubend schön ist, dass man mit jeder Minute, in der man das Auge dort schweifen lässt, mehr und mehr Details erkennt. Hier und da denkt man dann plötzlich Gestalten, Tiere oder Pflanzen zu erkennen.
Ich wollte zum Dreh eigentlich nur assistieren, hatte aber eine Kamera und etwas Ausrüstung dabei und fand mich sogleich als Kameramann wieder. Wohlwissend, dass ich das ganze zu schneiden hätte, konnte ich mir den Job durch meine Arbeit also etwas erleichtern.
Während also Kollegin Annie Bertram die Führungskamera und Regie übernahm, konnte ich mir meine Motive suchen.
Dabei kam mir der Gedanke, die Höhle später in der Postproduktion zum Leben zu erwecken, denn die Schneekönigin könnte sie ja verzaubert haben.
Also suchte ich mir entsprechende Motive um später zu probieren, was so geht.
Gedreht habe ich mit einer Sony EX1 ohne aufregendes Zubehör. Dabei hatten wir noch drei LED-Paneele und einen Rauchwerfer sowie einen Selbstbau-Slider.
Das coole beim Dreh in einer Höhle ist übrigens das berechenbare Wetter. Uncool ist, dass es einfach überall irgendwie nass und schlammig ist.
Die Erfahrung durch dieses Maß an Inspiration einzig durch den Drehort möchte ich allerdings nicht missen.
Premiere hatte der Song übrigens im Sonic Seducer-Magazin, was wohl einem Adelsschlag in der Szene gleichzukommen scheint. Meinen Glückwunsch an uns alle.