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Aufzeichnung Luther – Ein Oratoium

Aufzeichnung Luther – Ein Oratoium

Erst Rock, jetzt zeitgenössische Klassik.
Aus der Erfahrung mit der Aufzeichnung des Silly-Konzerts fast genau ein Jahr davor konnten wir vor allem beim Postproduktionsworkflow einiges optimieren. Auch diesmal wird die komplette Postproduktion inklusive aufwändiger VFX-Geschichten bei digim in Halle (Saale) stattfinden, sodass wir auf kurzem Dienstweg die Prozesse absprechen konnten. Immerhin galt es auch diesmal wieder, viele (9 Stück an zwei Tagen) Kameras zu backuppen und anschließend auch wieder verarbeiten zu können.
Unser Bild-Ü-Wagen-freies System, das wir bei der besagten Silly-Aufzeichnung erproben konnten, hat sich durchaus bewährt. Das bedeutet internes Recording und Regie über Multiview.
Im Anschluss muss halt nur im Datenmanagement sauber gearbeitet werden, was wir vor allem über penibel mit Labelprinter beschrifteten Speicherkarten erreichten.
Diesmal erfolgte die Aufzeichnung intern über die XQD-Karten der Kameras (FS7, F5, F55).
Format war wieder 4K mit 50 Bildern pro Sekunde. Der Ton wurde abermals von unserem Lieblings-Ton-Ü-Wagen Keulesound für die Abmischung in Dolby Atmos optimiert aufgezeichnet.

Ein Konzert mit einem Orchester aufzuzeichnen ist dabei eine ganz andere Nummer als Pop oder Rock.
Anhand der Partitur, auf der alle Stimmen gleichzeitig notiert sind, kann genau abgelesen werden, wann welches Instrument zum Einsatz kommt. Also sitzt in der Regie meist jemand, der diese Partitur abliest und der Regisseur, der daraufhin die Anweisungen an die Kameraleute macht.

Als kleines Special haben wir noch eine Gesprächsrunde mit Dirigenten, Librettisten und Komponisten in der Marktkirche zu Halle aufgezeichnet.
Hier kann man im Hintergrund die (nicht originale) Kanzel erkennen, von der Luther gepredigt haben soll:
Produktionsleitung Luther - Ein Oratorium
Kamera Luther - Ein Oratorium