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Interview mit Joe Bonamassa

Interview mit Joe Bonamassa

Für unser Projekt „While my Guitar gently weeps“ - einem Dokfilm über die E-Gitarre und deren Magie - stand der nächste Drehtag an.
Nach einem Dreh mit Steve Morse von Deep Purple und einem Drehtag beim Musikversandhaus Thomann ist jetzt Joe Bonamassa an der Reihe.
30.5.2017, ein Hinterzimmer in der Arena Leipzig. Wo wahrscheinlich normalerweise Trainer Spiele analysieren und Mannschaftsmitglieder zusammenscheißen, sitzen wir und warten auf Mr. Bonamassa. Mit 40 Jahren einer der jüngeren Gitarren-Profis und gleichzeitig Besitzer einer riesigen Sammlung von über 200 Gitarren - teilweise mit irren Geschichten dahinter.
Mit 3 Velvet-BiColor-LED-Panels bewaffnet versuchen wir, den Raum halbwegs schick aussehen zu lassen. Der Tonmann hat wie immer sein SoundDevices, einen Korb und Sennheiser SK50 dabei. Das Recording läuft wieder mit 192KHz.
Ich bediene die Blackmagic Ursa Mini 4K mit 4K50 in ProRes. Einen Test dazu habe ich mal hier geschrieben. Mittlerweile gibt es ein Firmwareupdate, das diverse Meckereien meinerseits beseitigt.
Viel spannender finde ich aber das Hardwareupdate der Ursa Mini Pro (eingebauter ND-Filter, ordentliche Knöpfe und ein wechselbares Bajonett(!)). Nun gut, wir drehen halt auf der guten alten Ursa Mini 4K.
Joe Bonamassa kommt, lässt sich verkabeln und erzählt fast 50 Minuten frei von der Leber weg über Gitarren, Sammlungen, das Showgeschäft und was einen Gitarristen sonst so bewegt. Er wirkt entspannt und scheint sich ehrlich für unser Projekt zu interessieren. Das freut uns und ratzfatz steht sein Stage Manager hinter ihm und bittet ihn heraus. Das Konzert steht an. Jetzt beginnt einer der vielen tollen Teile meines Berufs. Nachdem der ganze Technikkram im Auto ist, schlendern wir zur Tribüne und hören den guten Mann beim Spielen zu.

Besprechung mit Regisseur vor noch leeren Rängen:
Joe Bonamassa Interview: Kamera vor dem Konzert in der Arena Leipzig