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Kamera für Eventfilm: 360-Grad-Figaro

Kamera für Eventfilm: 360-Grad-Figaro

Innovativ wie immer zeigen sich die Kollegen von Arthaus Musik mit dem Vertrieb eines besonderen Produktes: 360-Grad-Figaro, dem weltweit ersten Virtual-Reality-Opernkurzfilm.
Das Projekt wurde in Zusammenarbeit von Pars Media mit dem Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut und der Halleschen digim GmbH durchgeführt.
Kernstück des ganzen ist die vom Fraunhofer Institut entwickelte OmniCam 360. 10 Kameras sind dort kreisförmig unter einem Spiegelsystem angeordnet, sodass aus deren einzelnen Ausschnitten ein 360-Grad-Bild zusammengesetzt („gestitcht“) werden kann. Das passiert mit einer eigens entwickelten Software in Echtzeit, was durchaus eine Meldung wert ist.

Die OmniCam des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts
Im ehrwürdigen Studio Halle wurde eine hochmobile Kulissenlandschaft quasi um die Kamera herumgebaut, die frei von den Sängern bespielt und dabei bewegt werden kann. Die Kamera nimmt die Position des Zuschauers ein, der mit einer VR-Brille frei seinen Bildausschnitt wählen kann.

Die sogenannte Kunstkopfstereofonie erlaubt dabei einen Sound, der sich zusammen mit dem Bild bewegt und also ortbar ist („binaurales Hören“).

Um diese innovative Technik einem breiteren Publikum bekannt zu machen, habe ich im Auftrag von Arthaus Musik bei einer Präsentation in der Oper Leipzig den Eventfilm drehen dürfen.
Sieht schon abgefahren aus, wenn lauter Leute wie Roboter mit diesen Brillen auf Schemeln sitzen und sich ständig umsehen.

Die Bilder im Hintergrund sind übrigens im Rahmen des Druckgrafik-Symposions der Druckwerkstatt Rössler in Hohenossig entstanden und stammen unter anderem von der geschätzten Kollegin Sarah Deibele.