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Dreh im AutoMuseum in Wolfsburg

Dreh im AutoMuseum in Wolfsburg

Es gibt in meinem Beruf immer wieder Geschichten zu entdecken, von denen ich sonst nichts gehört hätte. Eine davon ist die des Rovomobils – eines selbst konstruierten und gebauten Autos, umgesetzt in den späten 70ern von zwei Professoren der Hochschule für Industrielle Formgestaltung in Halle (heute HfKuD). Die beiden konstruierten eine Karosse aus Kunststoff, die sie auf das Chassis eines Käfers setzten. Die aerodynamische Konstruktion setzte damals Maßstäbe und erzielte wegen des geringen Luftwiderstands sogar einen Weltrekord.
Vom Rovomobil wurden nur zwei Exemplare gebaut und das nacheinander, sodass es dazu kam, dass sie in all den Jahren nie nebeneinander standen. Diesen Moment sollte es Ende April 2017 geben, und noch dazu in der Autohauptstadt Wolfsburg, im dortigen AutoMuseum. Eines der über 30 Jahre alten Autos kam aus eigener Kraft aus Halle gefahren und wurde im Museum direkt neben seinem Bruder geparkt, der dort schon länger ein besonderes Exponat ist. Diesen einmaligen Moment haben wir festgehalten und möchten ihn als Grundlage für einen Dokumentation über die Autos und deren Erbauer nutzen. Denn zu erzählen gibt es mehr als genug, es lohnt also, dranzubleiben!
Der Leiter des AutoMuseums in Wolfsburg im Interview vor einem VW T2Beim Interview mit dem Leiter des Museums

Das Rovomobil vor den Toren des AutoMuseums in Wolfsburg
Flügeltüren wie beim 300SL:)

Kameramann tiefergelegt beim Dreh in WolfsburgIn Wolfsburg sind nicht nur die Autos tiefergelegt.